Microsoft schafft Verfügbarkeitszonen in Schweizer RZs

31. Mai 2022, 08:08
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Foto: Microsoft

Durch Availability Zones will der Konzern die Ausfallsicherheit von geschäftskritischen Anwendungen und Daten verbessern.

Microsofts Rechenzentren in Zürich und Genf werden um Azure-Verfügbarkeitszonen erweitert. Dies teilte der Konzern in einer Mitteilung mit. Gemäss dem Software-Riesen bildet der neue Service einen wichtigen Baustein für eine umfassende Betriebskontinuität- und Katastrophenwiederherstellungs-Strategie. Mit einer modernen Architektur mit integrierter End-zu-End-Verschlüsselung soll die Ausfallsicherheit von geschäftskritischen Anwendungen und Daten sichergestellt werden.
Mit der Einführung in der Schweiz kommen die Redmonder ihrem Ziel, in jedem Land mit lokalen RZs eigene Verfügbarkeitszonen anzubieten, einen Schritt näher. "Da immer mehr Unternehmen in der Schweiz in die Cloud wechseln, sind Betriebskontinuität, Sicherheit und Datenschutz wichtiger denn je", sagte Marc Holitscher, National Technology Officer von Microsoft Schweiz. Zusätzlich sollen die neu geschaffenen Dienstleistungen auch das Risiko von einschneidenden Ereignissen wie Infrastrukturunterbrechungen reduzieren und die Wiederherstellungszeit verbessern.
Neben den Verfügbarkeitszonen in der Region Switzerland North sollen hochregulierte Kunden auch weiterhin die georedundanten Katastrophenwiederherstellungs- und Backup-Funktionen in über 200 Kilometer Entfernung nutzen können. Gleichzeitig sollen dabei auch die lokalen Anforderungen an die Datenresidenz berücksichtigt werden, schreibt Microsoft.

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