Mobilezone steigert den Gewinn

11. März 2022, 08:48
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Das Unternehmen hat sich von Corona-Dämpfern erholt und meldet einen Umsatz von fast einer Milliarde Franken.

Mobilezone hat sich im vergangenen Jahr deutlich vom Rückschlag während der Corona-Pandemie erholt. Der Umsatz legte bereinigt um das Grosshandelsgeschäft zu. Zudem wurde der Gewinn deutlich gesteigert. Davon profitieren die Aktionäre mit einer höheren Dividende.
So hat Mobilezone einen bereinigten Umsatz von 981,5 Millionen Franken erzielt. Das sind ohne das veräusserte Grosshandelsgeschäft 7,2% mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilte. Der Betriebsgewinn (EBIT) kletterte derweil um gut 65% auf 72,7 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein um mehr als 64% höherer Reingewinn von 56,7 Millionen Franken. Im letzten Jahr war noch ein Gewinneinbruch gemeldet worden.
Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,84 Franken pro Aktie erhalten. Im Vorjahr hatte Mobilezone 0,56 Franken pro Titel ausgeschüttet. Mit den Zahlen hat Mobilezone die Erwartungen der Analysten nur beim Umsatz leicht verfehlt, ansonsten aber deutlich übertroffen.
Das Geschäft in der Schweiz habe sich in allen Bereichen "äusserst erfolgreich" entwickelt, heisst es weiter. Der Umsatz stieg um knapp 5%, die Anzahl der Shops erhöhet sich um einen auf 124.
Die Restrukturierungen der deutschen Gesellschaften seien im ersten Halbjahr abgeschlossen worden und die Synergien von 5 Millionen Euro pro Jahr griffen wie geplant. Trotz coronabedingten Lockdowns sei das deutsche Geschäft äusserst positiv verlaufen. Mit der Plattform Pricezilla wurden im 2. Halbjahr trotz Lieferengpässen 38'400 Bestellungen mit einem Umsatz von 16,3 Millionen Franken erzielt.
Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen optimistisch. Der Start sei gut verlaufen, man sei mit der Entwicklung sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland "sehr zufrieden", so CEO Markus Bernhard in einer Videopräsentation. Der Fokus soll weiterhin auf organischem Wachstum liegen. Konkret peilt Mobilezone einen EBIT zwischen 70 und 80 Millionen Franken an. Die EBIT-Marge soll kontinuierlich gesteigert werden. Bei der Ausschüttungspolitik strebt das Unternehmen weiterhin 60 bis 75% vom Konzerngewinn an.

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