OVHcloud wird bis zu 10% teurer

24. August 2022, 09:53
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Die Büros von OVHcloud in Paris.

Wegen Inflation und steigenden Stromkosten steigen die Preise des französischen Providers. Weitere Anbieter dürften folgen.

Der im vergangenen Jahr von einem verheerenden Brand in einem Rechenzentrum gebeutelte Provider OVHcloud kündigte eine Preiserhöhung für neue und bestehende Dienste an. "Wir müssen Ende des Jahres 2022 Energie zu einem höheren Preis als bisher einkaufen", schreibt das Unternehmen auf seiner Website als Begründung.
Die Strompreise seien bedeutend höher als bisher, weshalb diese "leider weiterverrechnet werden müssen", ergänzt OVHcloud. Bestehende Dienste werden demnach ab dem 1. Dezember 2022 um rund 10% teurer. Betroffen sind laut der Mitteilung Bare Metal (Server, ECO, VPS), Hosted Private Cloud, Public Cloud und Webhosting. Weitere Details liefere man "in den kommenden Wochen".
Es liegt auf der Hand, dass OVHcloud nicht der letzte Provider sein wird, der seine Preise erhöht. Energie wird für alle teurer und sobald Strom zu neuen Konditionen eingekauft werden muss, zahlt das letzten Endes die Kundschaft. Zuletzt hatte SAP für seine Cloud-Produkte eine automatische Preiserhöhung eingeführt, wenngleich diese nicht mit den steigenden Energiekosten begründet worden ist.

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