Parlamentsdienste sichern sich Security-Kompetenz

31. Oktober 2022 um 12:06
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Foto: Pixabay / Marcel Kessler

Über 2 Millionen Franken investiert der Dienst in Leistungen aus dem Bereich Cybersicherheit. Zum Zug kommen 3 Anbieter.

In einer Ausschreibung haben die Parlamentsdienste nach 3 Auftragnehmern gesucht, die Projekt- und Architektur­dienst­leist­ungen mit Schwerpunkt Cybersecurity erbringen. Die Zuschlagsempfänger sollen die Behörde künftig bei der Optimierung von Services unterstützen, Machbarkeits- und Aufwandschätzungen vornehmen oder bei Arbeiten an Hermes-Modulen mithelfen. Und auch im Bereich der Cybersecurity hat die Behörde so einige Anforderungen.
So sollen die Gewinner der Ausschreibung auf Abruf verschiedene Cloud-Security-Services definieren, Security Services weiterentwickeln, bei der Härtung der Server mithelfen, Unterstützung im Bereich Multifaktor und Zero Trust bieten oder beim Projekt "Digitales Parlament" mitarbeiten. Bei der Umsetzung einer "hyperkonvergenten Infrastruktur" werde zudem Unterstützung bei der Hybrid-Cloud-Migration, dem Business-Continuity-Management, dem Disaster-Recovery-Management inklusive Backup, bei Server-Migrations- und Life-Cycle-Projekten oder beim ITK-Basisinfrastuktur-Sourcing benötigt, heisst es im Pflichtenheft zu der Ausschreibung.
Insgesamt 5 Offerten sind für die Beschaffung eingegangen. Die Zuschläge für einen entsprechenden Rahmenvertrag mit einem Kostendach von maximal 2,1 Millionen Franken gingen dabei an Redguard und Inseya aus Bern sowie an Zühlke aus Zürich. Die 3 Firmen hätten bei der Erfahrung und Kompetenz der angebotenen Ressourcen die höchste Punktzahl erreicht und deshalb einen Zuschlag erhalten, begründen die Parlamentsdienste den Entscheid.
Die Ausschreibung erfolgte ohne eine Mindestabnahmemenge. Der Abruf der Leistungen wird bei Bedarf an eine der 3 Firmen vergeben. Die von den Zuschlagsempfängern offerierten Stundensätze liegen zwischen 193,86 und 246,63 Franken.

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