12'000 ICT-Lernende bis 2020

19. Dezember 2013, 15:32
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Ambitiöse Ziele von ICT-Berufsbildung Schweiz. Der Verband will im nächsten Jahr lokaler werden.

Ambitiöse Ziele von ICT-Berufsbildung Schweiz. Der Verband will im nächsten Jahr lokaler werden.
ICT-Berufsbildung Schweiz ist seit drei Jahren operativ tätig. Damals war unter anderem das Ziel, bis 2015 tausend neue IT-Lehrstellen zu schaffen. Da dies bereits erreicht wurde, "musste" der Verband neue Ziele setzen, erklärt uns der Geschäftsführer Jörg Aebischer. An der Sitzung von Anfang Dezember hat der Vorstand von ICT-Berufsbildung Schweiz die strategischen Ziele 2020 verabschiedet.
Zum einen sollen bis 2020 mindestens 12'000 Lernende eine ICT-Grundbildung (dazu gehören Informatiker (EFZ), Mediamatiker, Informatik Praktiker (EBA) und Informatik Mittelschüler) absolviert haben. Das heisst jährlich sollen rund 3'000 mit einer Ausbildung anfangen und gleich viele auch abschliessen. Heute sind es jeweils rund 2'000.
Zum anderen soll sich der Anteil Lernenden im Verhältnis zu den Beschäftigten im IT-Bereich verbessern. Laut den aktuellsten Zahlen von ICT-Berufsbildung Schweiz liegt heute der Anteil von Lernenden bei 4,3 Prozent. Das minimale Ziel laut Aebischer ist fünf Prozent. "Wenn die Schweiz aber aus eigener Kraft den geforderten IT-Nachwuchs stellen möchte, müsste der Anteil etwa bei zehn Prozent sein", fügt er an.
ICT-Berufsbildung Zürich/ Bern etc.
Im gleichen Atemzug wurden auch die Ziele für 2014 definiert. Dabei geht es vor allem um die Qualitätssicherung der neuen Bildungsverordnung.
Ausserdem soll die Verbandsstruktur weiterentwickelt und damit gestärkt werden, erklärt der Geschäftsführer. Bisher ist ICT-Berufsbildung Schweiz ein nationaler Verband. Nun soll es aber zu kantonalen Ablegern kommen. Somit sollen sich kantonale Lehrbetriebe und Verbunde auch in einem kantonalen ICT-Berufsbildung-Ableger wieder finden können. (Linda von Burg)

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