13 Millionen Franken für Berner Finanz-IT

18. Dezember 2020, 11:02
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Der Auftrag für den Unterhalt des Finanz­informations­systems FIS wurde freihändig an den bestehenden Anbieter vergeben.

Die Finanzverwaltung des Kantons Bern hat einen Auftrag für Unterhalt und Wartung des Finanzinformationssystems (FIS) freihändig vergeben. Der Zuschlag wurde gemäss Grossratsbeschluss vom November 2020 für die Jahre 2021 bis 2023 gefällt. Der Auftrag über 13 Millionen Franken geht an den bestehenden Anbieter Inova Solutions.
Aufträge für Unterhalt und Wartung zu FIS könnten nur an Auftragnehmer vergeben werden, die bereits über das unabdingbar erforderliche fachliche und technische Wissen verfügten, schreibt der Kanton zur Begründung des Zuschlagsentscheid. Inova Solutions verfüge als einziger Anbieter darüber, was die Umsetzung der Arbeiten innert nützlicher Frist und mit vertretbarem finanziellem Aufwand sichere.
Das FIS des Kantons Bern unterstützt als zentrale IT-Applikation sämtliche Prozesse des Finanz- und Rechnungswesens im Kanton. Dazu gehören Finanz- und Betriebsbuchhaltung sowie Zeit- und Leistungserfassung.

Aufbau des neuen SAP-ERPs

Der Kanton Bern hat bereits vor längerem beschlossen, das FIS und sowie auch das Personalinformationssystem Persiska durch ein SAP-ERP abzulösen.
Das SAP-System soll 2022 eingeführt werden. Parallel zum FIS werde ab 1. Januar 2023 das neue ERP-System operativ für die Jahresrechnung 2023 in Betrieb genommen, heisst es in der Publikation auf Simap. Dafür wurde nun ein freihändiger Zuschlag über 500'000 Franken an SAP erteilt. Dieser Betrag sei für nicht aktivierbare Anpassungsarbeiten im Jahr 2023 vorgesehen.
Die Weiterentwicklung des ERP-Systems könne nur durch den Hersteller SAP erfolgen, schreibt der Kanton zur Begründung des Zuschlags. 

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