140'00 Euro für OpenOffice und LibreOffice

18. Juli 2012, 09:29
  • technologien
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Behörden aus der Schweiz und Deutschland finanzieren mit insgesamt 140'000 Euro die Weiterentwicklung der OOXML-Integration in LibreOffice und OpenOffice.org - 30'000 Euros fehlen aber noch.

Behörden aus der Schweiz und Deutschland finanzieren mit insgesamt 140'000 Euro die Weiterentwicklung der OOXML-Integration in LibreOffice und OpenOffice.org - 30'000 Euros fehlen aber noch.
Unter dem Dach der Arbeitsgruppe Open Source Business Alliance wird seit Anfang Jahr an der Verbesserung der MS-Office-Kompatibilität der freien Büro-Suiten LibreOffice und OpenOffice gearbeitet. Das Schweizer Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB), das schweizerische Bundesgericht und der Kanton Waadt sowie die deutschen Gemeinden München, Jena und Freiburg, die zusammen an rund 18'000 Arbeitsplätzen OpenOffice einsetzen, haben nun laut einer Mitteilung 140'000 Euro zusammengelegt.
Der Opensource-Guru und Geschäftsführer der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit Matthias Stürmer schätzt, dass in der Schweiz rund 500 bis 1'000 behördliche Arbeitsplätze OpenOffice einsetzen. Wieviel die Schweiz für die Weiterentwicklung der OOXML-Integration bezahlt hat, wollte Stürmer nicht sagen. Es sei aber ein "substantieller Beitrag". Für die vollständige Realisierung fehlen nun noch 30'000 Euro.
Das Ziel des Projekt ist, dass Dokumente von Microsoft Word, Excel und PowerPoint besser in den Open-Source-Office-Suites LibreOffice und OpenOffice.org gelesen und bearbeitet werden können. So soll die Formatierung von Rahmen und Bildern sowie Tabellen und Aufzählungen in Word-Dokumenten (.docx) verbessert, die Kommentare aus Word und Excel (.xlsx) korrekt dargestellt sowie die Einbettung von Schriften in ODF- und OOXML-Dokumenten ermöglicht werden. (lvb)

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