2,6 Prozent mehr Lohn für IngenieurInnen

4. September 2007, 12:31
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Die Bosse profitieren auch unter den IngenieurInnen stärker vom Boom als das "Fussvolk"

Die Bosse profitieren auch unter den IngenieurInnen stärker vom Boom als das "Fussvolk"
Der Berufsverband Swiss Engineering STV führte im Frühling 2007 eine Salärumfrage, an der sich immerhin rund 4000 IngenieurInnen und ArchitektInnen beteiligten. Die Resultate spiegeln den Aufschwung: Im Schnitt und über alle Branchen gesehen verdienen Schweizer Ingenieure dieses Jahr zwischen 108'000 und 126'000 Franken pro Jahr. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Plus von etwa 3000 Franken oder 2,6 Prozent. Am meisten profitiert haben die Ingenieure (ETH oder FH) in der Medizinaltechnik - ihr Lohne legte um 6000 Franken jährlich (ohne Boni) zu.
Weniger Lohn in der Telekommunikation?
Erstaunlicherweise haben gemäss STV hingegen die Löhne der SpitzentechnikerInnen in der Telekommunikation abgenommen, nämlich im Schnitt um 2000 Franken pro Jahr. Im Branchenvergleich liegen die Jahreslöhne der Telekom-Ingenieure aber immer noch auf Rang zwei.
Viel Geld für Topkader in Chemie und Telekommunikation
Anders die Gehälter auf Geschäftsführungsebene. Median (Zentralwert, Grenze zwischen der oberen und unteren Hälfte) stieg der Lohn der Topkader in der Telekommunikation von 180 auf 200'000, in der Chemie von 164'000 auf 180'000 Franken.
Auch für Studierende hat der STV gute Nachrichten. In nur einem Monat nach Diplomabschluss hatte fast die Hälfte (43 %) der Absolventen von ETH und Fachhochschulen einen Job. (Christoph Hugenschmidt)

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