31 Tech-Giganten verweigern sich Cyber-Attacken von Regierungen, aber…

17. April 2018, 15:35
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31 Tech-Firmen, angeführt von Microsoft und Facebook, kündigen eine Reihe von Prinzipien an, die sie von regierungsgesponserten Cyberangriffen fernhalten sollen.

31 Tech-Firmen, angeführt von Microsoft und Facebook, kündigen eine Reihe von Prinzipien an, die sie von regierungsgesponserten Cyberangriffen fernhalten sollen. Dies meldet die 'New York Times'.
Dazu gehört, dass die unterzeichnenden Firmen versprechen, sie würde keine Regierung unterstützen bei Cyberangriffen gegen "unschuldige Zivilisten und Unternehmen". Auch die US-Regierung soll keine Hilfe enthalten.
Die Deklaration verspricht, dass die aktuell 31 Unterzeichner ihre Produkte "bei der Entwicklung, dem Design, dem Vertrieb und der Verwendung gegen Manipulationen und die Nutzung von Technologieprodukten und -diensten schützen werden".
Zu den Unterzeichnern gehören offenbar Dell, Juniper Systems, HPE, HP Inc., Oracle, Symantec und FireEye. Und auch die viel gescholtene Cisco.
Neben diesen US-Firmen haben auch die spanische Telefónica und Nokia unterschrieben. Chinesische und russische Firmen sind (noch) nicht auf der Liste der Unterstützer.
Ebenfalls fehlen aber auch Google, Apple und Amazon. Es ist unklar, ob dahinter ein negativer Entscheid der Konzerne steht und wie dieser begründet wäre. Bei Google forderten erst kürzlich über 3000 Angestellte, ihr Arbeitgeber solle sich von Waffen fernhalten.
Laut 'NYT' kam der Anstoss zum Dokument grösstenteils von Microsoft-Präsident Brad Smith. Er argumentiert seit einiger Zeit, die Welt brauche eine "digitale Genfer Konvention", die Verhaltensnormen für den Cyberspace festlegt, so wie die Genfer Konvention Regeln für die Kriegsführung in der physische Welt definiert. (mag)

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