3D-Druck als Innovations-Bolide

26. März 2013, 07:00
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Unternehmen sollten beginnen, mit der 3D-Druck-Technologie zu experimentieren, sagt Gartner.

Unternehmen sollten beginnen, mit der 3D-Druck-Technologie zu experimentieren, sagt Gartner.
Laut den neusten Prognosen erste 3D-Drucker für umgerechnet rund 18'000 Dollar angeboten hat. Und trotzdem hatte es sich nach Berechnungen von HP damals schon gelohnt, bei der externen Herstellung von mindestens zehn Modellen im Monat, solch ein Gerät anzuschaffen.
Grundsätzlich, so Gartner, werden sich mit der neuen Technik die Planungs- und Herstellungsprozesse sowie die Entwicklung von Prototypen in einer Vielzahl von Industrien nachhaltig verändern. Je früher die Unternehmen mit der 3D-Druck-Technologie zu experimentieren beginnen, desto schneller könnten sie auf diesen Innovationszug aufspringen, glaubt man bei Gartner. Mit ihm würden nicht nur die traditionelle Entwicklung von Prototypen verbessert, sondern auch mögliche neue Produkte und Märkte geschaffen. Denn künftig werde der 3D-Druck etwa über Kioske oder Copyshops auch Endverbrauchern zur Verfügung stehen.
So erlaube der 3D-Druck den Unternehmen, mit minimalem Risiko von Kapital und Zeit zu experimentieren. Dieser Vorteil schlage sich vom Produkt-Design bis zur Herstellung nieder, weil beispielsweise Materialverbrauch, Fertigungskosten und –zeiten auch für einzelne Teile viel realistischer als früher eingeschätzt werden könnten. Gartner ist denn auch der Meinung, dass der kommerzielle Markt für 3D-Print-Anwendungen weiterhin unter anderem in den Bereichen Architektur, medizinische Anwendungen oder kurzfristige Fertigung zulegen werde. (vri)

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