3D-Drucker für unter 350 Dollar

15. Mai 2013, 15:40
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Das aus Singapur stammende Unternehmen Pirate3D will einen 3D-Drucker namens "Buccaneer" auf den Weltmarkt bringen, der nur 347 Dollar kosten soll.

Das aus Singapur stammende Unternehmen Pirate3D will einen 3D-Drucker namens "Buccaneer" auf den Weltmarkt bringen, der nur 347 Dollar kosten soll. Das kompakte Gerät könnte dank diesem Kampfpreis 3D-Printing in den Massenmarkt bringen. "Das ist schon ein nettes Gimmick, wie einst eine Polaroid-Kamera, die auch nicht für wirklich hochwertige Fotos war", meint Ben Jastram, Leiter des 3D-Labors der TU Berlin, gegenüber 'pressetext'. Auch der Billig-3D-Drucker wird wohl eher für Spielereien als ernsthafte Anwendungen geeignet sein.
"Unsere Vision ist ein 3D-Drucker in jedem Haushalt", so Pirate3D-CEO Roger Chang. Um dem näher zu kommen, setzt man beim Buccaneer nicht nur auf einen niedrigen Preis. Das Unternehmen stellt auch eine einfache Bedienung per Smartphone oder Tablet in Aussicht, die via WLAN mit dem 3D-Drucker kommunizieren. Der Druck erfolgt aus schmelzfähigem Kunststoff, mit einer Schichtdicke von im Bestfall 100 Mikrometern bei einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Millimetern pro Sekunde. Weitere Details wird es wohl im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne geben, die laut Hersteller schon in Vorbereitung ist.
Für viel mehr als kleine Modelle und lustige Figuren dürfte das Gerät aber nicht reichen. "Damit kann man wohl keine mechanisch belastbaren Objekte herstellen", erklärt Jastram. Selbst für Hobby-Anwendungen sieht der 3D-Labor-Leiter eine potenzielle Hürde in dem mit 15 mal zehn mal zwölf Zentimetern nicht wirklich überragend großen Druckbereich. (pte/hjm)

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