3D-Drucker werden Massenware

3. Oktober 2013, 09:00
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Dieses Jahr werden weltweit erst etwas über 50'000 3D-Drucker verkauft. 2014 sollen es bereits 100'000 sein und bald wird man die Geräte im Warenhaus kaufen können.

Dieses Jahr werden weltweit erst etwas über 50'000 3D-Drucker verkauft. 2014 sollen es bereits 100'000 sein und bald wird man die Geräte im Warenhaus kaufen können.
"Hardware ist nicht tot," sagte gestern IT-Channel-Spezialist Steve Brazier an einer Konferenz in Barcelona und meinte damit unter anderem das Geschäft mit 3D-Druckern. Reseller, die sich als Top-Spezialisten für 3D-Druck etablierten, würden in den nächsten Jahren gut verdienen, prophezeite der bekannte Marktforscher.
Doch der Markt ist noch erstaunlich klein. So werden 2013 gemäss einer neuen Untersuchung von Gartner erst etwas über 50'000 Stück weltweit verkauft. Berücksichtigt werden Geräte, die weniger als 100'000 Dollar kosten. Die Anwender werden total dafür 412 Millionen Dollar ausgeben, wobei der Löwenanteil (325 Millionen) auf Firmen entfällt. Danach wird der Markt rasch wachsen: 2014 werden fast 100'000 Stück verkauft, 2015 fast 200'000.
3D-Drucker in vielen Läden
Angetrieben wird der Markt von der rasch reifer werdenden Technologie und fallenden Preisen. Während heute 3D-Drucker vor allem für die Produkton von Prototypen und Modellen verwendet werden, werden sie bald in der Medizin, der Rüstungsindustrie, Architektur und Schmuck-Design eingesetzt werden, sagen die Leute von Gartner.
Auch was die Vertriebskanäle angeht, werden 3D-Drucker bald ein Massenprodukt sein. Die US-Marktforscher glauben, dass bis Ende 2015 sieben der weltweit 50 grössten Retailer und Online-Händler 3D-Drucker verkaufen werden. Richtig losgehen wird es dann ab 2016. Bis dann soll es mindestens eine Software für Heimanwender geben, die damit dann einfach dreidimensionale, druckbare Sachen entwicklen können. (hc)

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