46,9 Prozent Gewinnmarge: Für Intel nicht genug

18. Juli 2007, 10:17
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Der US-Chiphersteller Intel steigerte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz um 8 Prozent auf 8,68 Milliarden Dollar.

Der US-Chiphersteller Intel steigerte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz um 8 Prozent auf 8,68 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis wuchs um 26 Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn betrug 1,28 Milliarden Dollar und stieg somit im Vergleich zum Q2 des Vorjahres um 44 Prozent. Verglichen mit dem ersten Geschäftsquartal verzeichnete Intel allerdings rückläufige Zahlen. Im Q1 waren Steuerposten sowie Umstrukturierungskosten von 75 Millionen Dollar enthalten.
Im zweiten Quartal war ein Steuernachlass inbegriffen, der den Gewinn pro Aktie um zirka 0,03 Dollar erhöhte. Umstrukturierungskosten in der Höhe von 82 Millionen Dollar belasteten das Ergebnis.
Intel ist von der durchschnittlichen Bruttogewinnmarge von 46,9 Prozent enttäuscht. Sie ist niedriger als erwartet. Die Marge bei Mikroprozessoren traf die Erwartungen, wobei sich die höheren Auslieferungen durch geringere Durchschnittsverkaufspreise aufhoben.
Für das laufende dritte Quartal erwartet Intel einen Umsatz zwischen 9 und 9,6 Milliarden Dollar. Die Bruttogewinnmarge soll um die 52 Prozent betragen. Die Umstrukturierungskosten werden 150 Millionen Dollar betragen. (mim)

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