500-Millionen-Stiftung soll Schweizer Startups durchs Todestal helfen

3. Juli 2017, 11:38
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Eine neue Stiftung unter Schirmherrschaft des Bundesrates Johann Schneider-Ammann soll Startups in der schwierigsten Entwicklungszeit unter die Arme greifen.

Eine neue Stiftung unter Schirmherrschaft des Bundesrates Johann Schneider-Ammann soll Startups in der schwierigsten Entwicklungszeit unter die Arme greifen. Die Swiss Entrepreneur Foundation wird die Phase vom Prototyp bis zur Produktreife fördern, in der jeweils zwischen drei und 15 Millionen Franken benötigt würden, berichtet die 'NZZ am Sonntag'. Hier seien vor allem ausländische Investoren aktiv.
Die Institution soll mehr machen, als Geld zu sprechen: Sie soll Startups beraten, vernetzen und ihre politischen Anliegen vertreten. Letztlich gehe es auch darum, dass gute Schweizer Ideen und potentielle Arbeitsplätze nicht nach Kalifornien exportiert würden, so Schneider-Ammann.
Rund 15 Firmen und Einzelpersonen hätten eine Absichtserklärung für einen Fonds unterzeichnet. Von Credit Suisse, UBS und Mobiliar seien bereits 200 bis 300 Millionen Franken in Aussicht gestellt worden und auch die Helvetia-Versicherung prüfe einen grösseren Betrag. Ziel ist ein Fonds von 500 Millionen Franken, ausschliesslich mit privaten Geldern finanziert. Um einen Wohltätigkeits-Verein handelt es sich derweil nicht: Erfolgreiche Startups sollen einen Teil ihrer Gewinne später als Investoren in den Fonds fliessen lassen.
Laut 'NZZ am Sonntag' stammt die Idee für die Stiftung aus dem Umfeld von Digital Switzerland. (ts)

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