59 Mann für die Schweizer Cyber-Armee

31. August 2012, 11:01
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Der Bund verzichtet auf ein zentrales Steuerungs- und Koordinationsorgan.

Der Bund verzichtet auf ein zentrales Steuerungs- und Koordinationsorgan.
Der Bundesrat hatte Mitte Jahr die nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken sollen nun bis 2017 insgesamt 59 zusätzliche Stellen für die Cyber-Abwehr in der Bundesverwaltung und der Armee geschaffen werden.
Das Ziel der Strategie ist es, die bestehenden Strukturen beizubehalten und deswegen auf ein zentrales Steuerungs- und Koordinationsorgan zu verzichten, so die Zeitung weiter. Somit liegt der Schwerpunkt der neu zu schaffenden Stellen unmittelbar bei für Sicherheitsfragen zuständigen Organen: Melani, Nachrichtendienst und Armee. Da die Strategie aber jedem Departement bestimmte Aufgaben zuweist, soll fast jedes Ressort neue Stellen erhalten.
Die 'NZZ' kritisiert indes, dass genau diese detaillierte Aufgabenverteilung die Schwäche der Cyber-Strategie ist, da vieles Unklar bleibe. Zum Beispiel wisse man nicht, nach welchen Grundsätzen der Bund eine Bedrohung abwehren werde und zu welcher Eskalation er in Friedenszeiten bereit sei. (lvb)

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