630 Leute wollen bessere Bedingungen für Schweizer Startups

19. Februar 2019, 10:37
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Der neue Wirtschaftsminister Guy Parmelin hat ein Manifest erhalten, das zehn Massnahmen definiert, mit welchem die Schweizer Startups gefördert werden sollen.

Der neue Wirtschaftsminister Guy Parmelin hat ein Manifest erhalten, das zehn Massnahmen definiert, mit welchem die Schweizer Startups gefördert werden sollen. Dies meldet die Westschweizer Zeitung 'Le Temps'.
Die "Petition" wurde von 630 Menschen aus der ganzen Schweiz unterstützt. Unterzeichnen konnte jedermann und ohne Kontrolle der Identität. Die uns bekannten Namen sind Tech-Gründer.
Lanciert haben das Manifest im Januar 2019 das Westschweizer Netzwerk Le Réseau, Swiss Entrepreneurs Foundation, Digitalswitzerland und das Swiss Economic Forum.
Zu den zehn Forderungen gehören die Definition einer speziellen wirtschaftlichen Kategorie "Startup", mehrjährige steuerliche Vorteile für Gründer, die Förderung von Mitarbeiterbeteiligungs-Plänen oder ein "Startup-Visa".
Die Einschätzung von SVP-Bundesrat und Ex-Weinbauer Guy Parmelin ist noch offen. 'Le Temps' rapportiert, die Kommunikation seines Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung habe auf Anfrage gesagt, dass sie "oft Dokumente" erhalte, auf die sie "rechtzeitig" antworte, nachdem sie sie geprüft hätten.
In der Schweiz werden jährlich rund 40'000 Firmen gegründet, mehr als die Hälfte von ihnen sind Einzelfirmen. Es wird sich zeigen, ob bei der Branchen-Definition auch die Förderung von Weinbau-Startups mitdiskutiert wird. Ebenso muss sich weisen, wie gross die Investitionslust in Schweizer Startups ist: Die neue mitunterzeichnende Swiss Entrepreneurs Foundation hat bis anhin 100 Millionen der avisierten 500 Millionen Franken einsammeln können. (mag)

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