8000 Telekom-Angestellte wollen streiken

12. April 2007, 08:42
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Der Widerstand unter den Angestellten gegen die Sparpläne der Deutschen Telekom scheint sich zu verstärken. Gestern legten gemäss deutschen Medienberichten rund 1000 Telekom-Leute an sechs Standorten die Arbeit nieder. Heute sollen, wenn es nach den Plänen der Gewerkschaft Ver.di geht, bereits rund 8000 bei der Telekom Beschäftigte in den Ausstand treten.
Die Warnstreiks werden von Ver.di parallel zu einer heute in Königswinter stattfindenden Verhandlungsrunde zwischen Arbeitnehmervertretern und der Telekom organisiert.
Die Deutsche Telekom versucht durch die Auslagerung von rund 50'000 Angestellten aus dem Servicebereich in eigene Serviceunternehmen Kosten zu sparen. Mit den neuen Arbeitsverträgen sollen die Angestellten tiefere Löhne und längere Arbeitszeiten in Kauf nehmen.
"Die Wut und die Empörung der Beschäftigten sind gross. Sie befürchten, dass sie die Rechnung für jahrelanges Missmanagement zahlen müssen", erklärte dazu der Ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder. Die Telekom-Führung hält dem entgegen, dass die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Telekom die einzige Möglichkeit sei, konkurrenzfähig zu bleiben und gleichzeitig möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. (hjm)

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