9,6 Millionen-Kredit für Steuersoftware im Aargau bewilligt

14. August 2015 um 14:02
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Der Kanton Aargau will sein Steuersystem "Verena" zur Veranlagung natürlicher Personen erneuern.

Der Kanton Aargau will sein Steuersystem "Verena" zur Veranlagung natürlicher Personen erneuern. Das 15-jährige Betriebssystem ist in rund 200 Gemeinden des Kantons lokal installiert. Künftig soll Verena über einen zentralen Server des Kantons verwaltet werden können. Den Auftrag hat sich bereits 2014 Elca gesichert, wie Dave Siegrist, Abteilungsleiter vom kantonalen Steueramt im Juli gegenüber inside-it.ch sagte.
Einer Medienmitteilung des Kantons Aargau zufolge hat nun die grossrätliche Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben (VWA) den Verpflichtungskredit für die Erneuerung von Verena bewilligt. Dabei habe jedoch die Höhe der wiederkehrenden Kosten Anlass zur Diskussion gegeben. Denn diese würden wie auch die Investitionskosten vollumfänglich auf die Gemeinden abgewälzt werden.
Die Kommission folgte dem Antrag des Regierungsrats, denn die Notwendigkeit der Erneuerung des in die Jahre gekommenen Betriebssystems sei unbestritten. Somit genehmigte die Kommission den Kredit für einen einmaligen Aufwand von 9,6 Millionen Franken und 1,2 Millionen Franken jährlich ab 2019 für die Wartung. (kjo)

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