A-MEA steigt aus SAP-Partnerschaft aus

22. Januar 2008, 10:53
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Arboner ERP-Integrator A-MEA vertreibt nur noch Semiramis.

Arboner ERP-Integrator A-MEA vertreibt nur noch Semiramis.
Der Arboner ERP-Integretor A-MEA konzentriert sich auf den Vertrieb von Semiramis. Die Partnerschaft mit SAP wurde in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst, wie Jürg Feuz von der A-MEA-Geschäftsleitung sagt. Kunden sind keine betroffen.
A-MEA ist schon länger als Schweizer Vertriebspartner von Semiramis bekannt, beschloss Ende 2006 aber, mit SAP All-in-One ein zweites Standbein aufzubauen. Sich mit den vertikalisierten Branchenlösungen von SAP im Markt zu verankern, ist den Ostschweizer aber misslungen, wie Feuz offen zugibt. "Wir merkten, dass wir noch ein bis zwei Jahre hätten investieren müssen und auch so nur schwer auf einen grünen Zweig gekommen wären." Mit ein Grund dürfte gewesen sein, dass A-Mea sich als branchenübergreifender KMU-Spezialist versteht. "Vielleicht hätten wir uns mit All-in-One" auf eine Branche konzentrieren müssen," so Feuz selbstkritisch.
Der Entscheid, sich von der 2-Produkt-Strategie wieder abzuwenden, ist gemäss Feuz nicht mit Stellenabbau verbunden. A-MEA konnte 2007 nach eigenen Angaben vier Neukunden für Semiramis gewinnen, schweizweit hat Semiramis trotz seiner wechselvollen Geschichte, immerhin 33 Kunden.
Die Arboner vertreiben als Ergänzung übrigens weiterhin "All 4 Time", ein System für die Betriebsdatenerfassung. (Christoph Hugenschmidt)

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