Aargau will digitale Steuerklärung für Unternehmen

7. Juni 2019, 11:53
  • e-government
image

Die Aargauer Unternehmen sollen von 2021 an ihre Steuerklärung online ausfüllen und digital einreichen können.

Die Aargauer Unternehmen sollen von 2021 an ihre Steuerklärung online ausfüllen und digital einreichen können. Um dies zu ermöglichen, beantragt der Regierungsrat dem Parlament einen Kredit von 3,75 Millionen Franken.
Zurzeit reichen im Aargau rund 31'000 juristische Personen inklusive Vereine und Stiftungen ihre jährliche Steuererklärung ein, wie das kantonale Departement Finanzen und Ressourcen (DFR) mitteilte. Für die juristischen Personen besteht derzeit –im Gegensatz zu den natürlichen Personen – noch keine elektronische Deklarationsmöglichkeit.
Damit die Unternehmen digitale Steuerklärungen einreichen können, muss das seit 24 Jahren bestehende Informatiksystem des Kantons erneuert werden. Ein Ausbau ist gemäss DFR auch mit Blick auf die Umsetzung der Steuervorlage (SV17) notwendig. Die neue Informatik soll per Anfang 2021 eingeführt werden. Damit kann die Deklaration des Jahres 2020 erstmals online erfolgen. (Keystone-sda)

Loading

Mehr zum Thema

image

Für Gemeinden ist IT-Sicherheit ohne Dienstleister nicht zu haben

Gemeinden sind keine Unternehmen, aber müssen – und wollen – ihre IT ebenso modernisieren, sagt Marco Petoia vom Gemeinde-RZ-Betreiber RIZ in Wetzikon. Fällanden und Bauma erklären uns, warum.

publiziert am 7.12.2022
image

Beschluss für europaweit einheitliche E-ID gefasst

Die eIDAS-Verordnung der EU verpflichtet alle Mitgliedstaaten, eine einheitliche digitale Identität anzubieten. Europa scheint nicht aus den Fehlern der Schweiz gelernt zu haben.

publiziert am 7.12.2022 1
image

Bundesratswahl: Gülle statt Gever

Das Parlament hat heute eine neue Bundesrätin und einen neuen Bundesrat gewählt. Dabei liess die Bundesversammlung aber Weitsicht vermissen. Ein Kommentar von Chefredaktor Reto Vogt.

publiziert am 7.12.2022 1
image

Vernichtete Akten erschweren Aufarbeitung des Zürcher Datenskandals

Hardware aus der Justizdirektion wurde unsachgemäss entsorgt. 2019 vernichtete Akten machen es aber faktisch unmöglich, die Vorkommnisse genau nachzuzeichnen.

publiziert am 6.12.2022 1