Aargau will elektronische Schuladministration

12. Juli 2013, 13:37
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Elektronischer Datenaustausch statt Formulare. Kleinkredit in der Höhe von 2,6 Millionen Franken beantragt.

Elektronischer Datenaustausch statt Formulare. Kleinkredit in der Höhe von 2,6 Millionen Franken beantragt.
Der Kanton Aargau will seine Schuladministration vereinfachen. Statt mit Formularen soll die Anstellung und Lohnzahlung der rund 14'500 Lehrpersonen künftig elektronisch abgewickelt werden. Dadurch soll der Administrationsaufwand der Schulen gesenkt werden. Nun beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat, also dem Parlament des Kantons Aargau, einen Kleidkredit in der Höhe von 2,6 Millionen Franken für die Realisierung eines neuen Systems, dessen Einführung an den Schulen Anfang 2015 beginnen soll. Die jährlichen Betriebskosten betragen laut regierungsrätlicher Botschaft knapp 200'000 Franken. Diese Kosten sollen mit einem Stellenabbau bei der Personaladministration von Lehrpersonen kompensiert werden.
Das neue System heisst ALSA (Administration Lehrpersonen Schule Aargau) und soll den elektronischen Datenaustausch zwischen Schulen und dem Departement Bildung, Kultur und Sport ermöglichen. Heute ist es noch so, dass die Schulen des Kantons die Anstellung ihrer Lehrpersonen beim Kanton mittels Formularen beantragen. Die Daten müssen manuell verarbeitet und Änderungen über verschiedene Kanäle gemeldet werden - ein beträchtlicher Aufwand, wie die Regierung betont.
Mit ALSA werde zudem ein Arbeitsinstrument geschaffen, auf das die Anstellungsbehörde (Schule) wie auch der Lohnzahler (Kanton) Zugriff haben. Heute befinden sich ein Teil der Personal- und Anstellungsdaten in der Schule und ein anderer Teil beim Kanton. Der Datenaustausch erfolgt aktuell auch in diesem Fall mit Formularen, Telefonanrufen und E-Mails. ALSA biete darüber hinaus auch statistische Auswertungen. (mim)

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