Abacus mit Einsprache gegen 24 weitere Gemeinden

28. September 2015, 10:22
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Softwarehersteller Abacus hat bereits im Juli von insgesamt 28 Gemeinden an Konkurrent VRSG.
Abacus stellt sich auf den Standpunkt, dass die Aufträge hätten ausgeschrieben werden müssen. Es gehe um Gemeindesoftware, deren Erneuerung gezielt so aufgestückelt werde, dass keiner der einzelnen Aufträge das für eine zwingende Ausschreibung nötige Volumen erreicht, sagt Martin Riedener von Abacus gegenüber inside-it.ch. Die Gemeinden wiederum stellen sich auf den Standpunkt, dass der Bezug der Software bei verschiedenen Herstellern Probleme mit den Schnittstellen verursachen würde, weshalb eine Ausschreibung ohnehin nicht sinnvoll sei. Ebenfalls strittig ist, ob die VRSG, die in der Hand von Gemeinden und Kantonen ist, den Regeln des öffentlichen Beschaffungswesens überhaupt unterworfen ist.
Neben der Einsprache gegen 24 Gemeinden hat Abacus laut einer Pressemitteilung ausserdem zwanzig weitere Gemeinden wegen desselben Vorwurfs angeschrieben. Auch hier zieht das Unternehmen in Erwägung, am St. Galler Verwaltungsgericht Einsprache zu erheben. (mik)
(Interessenbindung: Abacus ist ein wichtiger Werbekunde unseres Verlags.)

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