ABB baut seine langjährige Partnerschaft mit Tata aus

10. September 2020 um 12:49
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ABB Information Systems baut auch bei der Hosting-Infrastruktur und dem Cloud-Service-Management auf Tata.

In allen 100 Ländern, in denen ABB Information Systems arbeitet, ist seit diesem Jahr für die Umgestaltung der Hosting-Infrastruktur und das Cloud-Service-Management Tata Consultancy Services (TCS) zuständig. Auf Anfrage von inside-it.ch teilt der indische IT-Dienstleistungsriese weiter mit, dass der Vertrag bereits läuft. Zu Dauer und Volumen sei Stillschweigen vereinbart worden und leider könne man auch nicht offenlegen, wer abgelöst worden sei. Ausserdem schreibt die Pressestelle: "Wir arbeiten seit 2006 mit ABB zusammen und führen unter anderem SAP weltweit ein".
Laut Mitteilung hat ABB eine neuen Servicepartner für die Rationalisierung des IT-Betriebs gesucht, die derzeit im Rahmen eines Programms namens Rio adressiert werde. Beabsichtigt sei "die Flexibilität, Skalierbarkeit und Belastbarkeit der für das Unternehmen bereitgestellten Hosting-Dienste zu erhöhen".
Ausschlaggebend für die Auftragsvergabe sei gewesen, dass TCS "über Fachkenntnisse im Bereich Managed Services verfügt, global skalieren und mit hochkomplexen Organisationen zusammenarbeiten kann", lässt sich ABB-Group-CIO Alec Joannou zitieren.
TCS werde die End-to-End-Verantwortung im Bereich Hosting-Infrastruktur und Cloud-Service-Management vom bisherigen Partner übernehmen. Nach dem   Cloud-First-Prinzip soll bei dieser Transformation die Qualitätssicherung der Services durch Automatisierung und Konsolidierung von Dienstleistungen optimiert und vereinfacht werden. Erbracht würden die Services aus den "strategischen Rechenzentren und Remote-Standorten von ABB".
Bei dem Umbau setzt TCS auf 4 hauseigene Angebote. So nutzen man mit der Automations-Software Ignio unter anderem KI und Machine Learning, "um Probleme autonom zu lösen und den Infrastruktur-Stack selbstheilend und widerstandsfähig zu machen". Ausserdem werde über die Cloud Exponence genannte Plattform das On-Boarding und standardisierte Bereitstellen der Services in einer hybriden Cloud-Umgebung ermöglicht. Zudem setze man das eigene Machine-First-Delivery-Modell ein, mit dem beispielsweise Betriebsrisiken verringert werden können, wie es heisst. Schliesslich wird noch auf die ICMC-Lösung (Intelligent Cloud Migration Continuum) verwiesen, mit der sich der Transformationsfahrplan so optimieren lasse, dass "die Migrationssequenz auf die Geschäftsanforderungen zugeschnitten ist".

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