Acer hat gute Chancen auf schwarze Zahlen

14. Dezember 2011, 09:39
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Acer hat sich nach dem Debakel in Europa und Abrutschen in die Miesen angewöhnt, exaktere Prognosen zu erstellen und an die Auftragsfertiger weiterzugeben.

Acer hat sich nach dem Debakel in Europa und Abrutschen in die Miesen angewöhnt, exaktere Prognosen zu erstellen und an die Auftragsfertiger weiterzugeben. Wie 'Digitimes' aus der Lieferkette erfahren haben will, hat Taiwans IT-Aushängeschild es somit geschafft, die Lagerbestände bei Notebooks innerhalb eines Jahres von 100 auf 20 bis 25 Tage deutlich zu reduzieren.
Gute Verkaufszahlen für die Ultrabooks der Serie Aspire S und die ebenfalls dünnen Timeline X-Notebooks auf der IT Month Expo 2011 vom 3. bis 11. Dezember in Taipei mehrten die Chance, dass Acer im vierten Quartal, wie von Unternehmenspräsident Jim Wong (Weng Jianren) versprochen, wieder aus der roten Zahlen herausfinde, so die von 'Digitimes' nicht genannten Quellen. Beide Serien zusammen sollen auf der Handelsmesse in Taiwans Hauptstadt rund 40 Prozent der Notebook-Verkäufe von Acer ausgemacht haben.
Im November kam das Unternehmen auf einen nichtkonsolidierten Umsatz von 35,76 Milliarden New Taiwan Dollar (knapp 1,1 Milliarden Schweizer Franken), ein Minus von 1,82 Prozent auf den Monat und von 12,18 Prozent aufs Jahr gesehen. In den ersten 11 Monaten des Jahres ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 23,52 Prozent auf 372,68 Milliarden NT Dollar (11,45 Milliarden Franken) noch deutliches abgerauscht. (kh)

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