Acer will mehr Linux-Notebooks verkaufen

5. Juni 2008, 13:08
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Der taiwanische PC-Bauer Acer will das Open-Source-Betriebssystem Linux in Zukunft öfters für normale und ultrakleine Notebooks verwendet.

Der taiwanische PC-Bauer Acer will das Open-Source-Betriebssystem Linux in Zukunft öfters für normale und ultrakleine Notebooks verwendet. Wie Gianpiero Morbello, Vice President of Marketing and Brand, gegenüber 'vnunet.com' sagte, bewegt sich Acer "wegen Microsoft" zunehmend Richtung Linux: "Microsoft hat viel Macht und es wird schwierig werden. Aber wir werden hart daran arbeiten, den Linux-Markt weiter zu entwickeln", so Morbello.
Der mit einem globalen Marktanteil von 10 Prozent drittgrösste PC-Hersteller der Welt bietet bereits einige Media-PCs mit Linux an. Das erst kürzlich vorgestellte Mini-Notebook Aspire One ist auch mit Linux erhältlich. Laut Acer bootet Linux viel schneller als Windows und ein Linux-Notebook könne sieben statt fünf Stunden ohne Stromanschluss auskommen. Zudem könne man mit Linux insbesondere bei günstigen Notebooks, die um die 400 Franken kosten, punkten.
Es wird sich zeigen, ob Acer künftig den jetzigen Spruch "Acer recommends Windows Vista" durch einen entsprechenden Linux-Slogan ersetzen wird. (mim)

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