Acommit kauft weiteren NAV-Spezialisten

29. September 2011, 14:38
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Thalwiler Acommit übernimmt den kleinen Luzerner ERP-Spezialisten noa Solution. Einstieg in die Innerschweiz und den Markt für Lösungen für Dienstleister.

Thalwiler Acommit übernimmt den kleinen Luzerner ERP-Spezialisten noa Solution. Einstieg in die Innerschweiz und den Markt für Lösungen für Dienstleister.
Wer Microsoft-Partner im 'Dynamics'-Umfeld (Business Software) sein möchte, braucht je länger desto mehr eine bestimmte Grösse. So ist es für kleine Firmen wesentlich schwieriger geworden, den Gold-Status zu erreichen, was von den einen gelobt, von den anderen kritisiert wird.
Die höheren Hürden für Microsoft-Partner dürfte mit ein Grund für die anhaltende Konsolidierung im Schweizer NAV-Channel sein. So wurde heute bekannt, dass die Horgener Acommit MGA die Luzerner noa Solutions übernommen hat. Alle vier Mitarbeitenden von noa wechseln zu Acommit. Mit der Übernahme kommt Acommit einerseits zu einem Standort in der Innerschweiz und lacht sich andererseits Kompetenzen für den attraktiven Markt der projektorientierten Dienstleister an, wie Acommit-Chef Robert Zanzerl (Foto) auf Anfrage sagt.
Acommit werde aber weiterhin eine Zwei-oder sogar Drei-Produkt-Strategie fahren, betont Zanzerl. Im Markt für Retail-Lösungen ist man mit Microsoft Dynamics NAV plus LS Retail unterwegs, wo die im März übernommene MGA Solutions einen sehr guten Ruf hat, bietet aber auch die auf IBM iServer basierende Lösung DIAS sowie für die Modebranche die deutsche Lösung FuturERS an. Für Produktionsbetriebe und für den Handel ist man mit NAV und DIAS unterwegs.
noa Solutions zeigt einige interessante Kunden auf der Referenzenliste, so das Zürcher Ingenierbüro Basler&Hofmann, Hiestand und Andreas Kleebs Printing-Dienstleiter beelk.
Jetzt erst mal konsolidieren
Gemäss Zanzerl ist die Übernahme von noa Solutions vollständig eigenfinanziert. Er plane nun keineswegs, rasch weitere NAV-Partner zu übernehmen, so Zanzerl. "Jetzt wollen wir erst mal konsolidieren und uns sauber aufstellen", so Zanzerl zu inside-channels.ch. (Christoph Hugenschmidt)

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