AdNovum, Ergon und USP schaffen es in Gartners Magic Quadrant

29. August 2014, 09:46
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Gleich drei Schweizer Anbieter von Web Application Firewalls werden von Gartner in den Magic Quadrant aufgenommen. Doch sie sind im Weltmarkt viel zu wenig sichtbar.

Gleich drei Schweizer Anbieter von Web Application Firewalls werden von Gartner in den Magic Quadrant aufgenommen. Doch sie sind im Weltmarkt viel zu wenig sichtbar.
Das gab es noch nie: Drei Schweizer Anbieter wurden von den Marktforschern von Gartner in den Magic Quadrant für Web Application Firewalls aufgenommen. Ergon (mit Airlock), AdNovum (mit NevisProxy) und United Security Providers (Secure Entry Server) schafften es auf die Liste neben weltweit bekannten Playern im Security-Markt wie F5, Citrix, Barracuda, Akamai, Fortinet oder Radware.
Von Gartner für die "Magic Quadrant" genannten kurzen Analysen von Teilmärken berücksichtigt zu werden ist wichtig, denn sie werden von IT-Abteilungen gerne als Grundlage für Evaluationen benützt.
Nur Nischenplayer
Allerdings: Keiner der Schweizer Anbieter wird von den Markforschern als "Leader" oder wenigstens "Challenger" eingeschätzt. Wie die meisten anderen Anbieter auch, tummeln sich die zwei Zürcher, Ergon und AdNovum und die Berner Firma United Security Provider im Bereich der "Niche Player".
Einer der Gründe dafür ist für Schweizer IT-Hersteller typisch: Bei allen drei Playern kritisiert Gartner, dass sie weltweit zu wenig bekannt sind und bei Gartner-Kunden nicht auf den Shortlists auftauchen.
Aspectra-Geschäftsführer Kaspar Geiser analysiert in einem kurzen, interessanten Blogeintrag, warum es Web Application Firewalls immer noch braucht, und weist auf den Gartner Magic Quadrant hin. (hc)

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