Adobe im Hoch

17. Juni 2005, 12:31
  • international
  • adobe
image

Der Softwarehersteller Adobe hat in seinem vergangenen zweiten Geschäftsquartal, das am 3.

Der Softwarehersteller Adobe hat in seinem vergangenen zweiten Geschäftsquartal, das am 3. Juni endete, sein zweites Rekordquartal in Folge erzielt. Der Umsatz erreichte 496 Millionen Dollar, rund fünf Prozent mehr als im ersten Quartal und 21 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2004. Der Nettogewinn lag mit 149,8 Millionen Dollar 37 Prozent höher als im Vergleichsquartal vor einem Jahr.
Trotzdem nahm die Börse die Quartalsbilanz nicht sehr gut auf. Ein Grund dafür ist die vorsichtige Prognose von Adobe für das traditionell schlechte Sommerquartal, in dem Umsatz von 470 bis 490 Millionen Dollar erwartet wird.
Ein weiterer Grund ist die Klage eines Aktionärs gegen den Adobe-Verwaltungsrat. Adobe plant ja, im Laufe dieses Jahres Macromedia zu übernehmen. Macromedia musste allerdings kürzlich ankündigen, dass die Bilanzen der Jahre 1999 bis 2004 nachträglich revidiert werden müssen.
In der Klage wird den Adobe-Verwaltungsräten darum eine Verletzung ihrer Sorgfaltspflicht bei der Prüfung der Übernahme vorgeworfen. Adobe bezeichnet dieser Klage allerdings als grundlos. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Änderung an WAN-Router führte zu Microsoft-Ausfall

Vergangene Woche sind verschiedene Applikationen und Dienste von Microsoft ausgefallen. In einem vorläufigen Bericht erklärt der Kon­zern, wie es dazu kommen konnte.

publiziert am 30.1.2023
image

Schwerer Schlag gegen eine der erfolgreichsten Ransomware-Banden

Die Gruppe Hive hatte unter anderen Emil Frey und Media Markt attackiert. Jetzt haben das FBI, Europol und weitere Behörden die Hive-Infrastruktur ausgeschaltet.

publiziert am 27.1.2023
image

Intel-Zahlen rasseln in den Keller

Im vergangenen Quartal fiel der Umsatz im Jahresvergleich um 32% auf 14 Milliarden Dollar. Unter dem Strich steht sogar eine rote Zahl.

publiziert am 27.1.2023
image

Sunrise will nicht freiwillig auf Huawei verzichten

Ohne politischen Druck werde man nicht auf die Mobilfunktechnologie des chinesischen Anbieters verzichten, sagte der CEO der Muttergesellschaft.

publiziert am 26.1.2023