Adobe löst Softwarelawine aus

27. März 2007, 12:20
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Drei Software-Sammlungen je für Print-, Video- und Webdesign. Deutschsprachige Versionen spätestens Juni 2007.

Drei Software-Pakete je für Print-, Video- und Webdesign. Deutschsprachige Versionen spätestens Juni 2007.
Adobe stellt heute offiziell die neuen Versionen seiner marktbeherrschenden Software-Pakete für Gestaltung von Print- und Online-Medien sowie für die Photo- und Videobearbeitung vor. Neu werden die Produkte des vor zwei Jahren übernommenen Konkurrenten Macromedia vollständig in die "Creative Suites" eingegliedert.
Die Software-Pakete, wie etwa 'Photoshop', 'Dreamweaver', 'Illustrator' oder 'Flash Professional' sollen innerhalb der einzelnen Sammlungen sehr gut miteinander zusammenarbeiten, so dass ganze Produktions-Workflows abgebildet werden können.
Unter dem Namen "Design Premium" (3'249.- Franken) fast Adobe das Lay-Out-Programm InDesign, Photoshop, Illustrator, Flash Professional, Dreamweaver und Acrobat 8 Professional zusammen. Im Paket "Web Premium" (2'749 Franken) gibt es Dreamweaver, Flash Professional, Photoshop, Illustrator, Fireworks (Integration von Dateien und Code für Internet-Seiten), Acrobat 8 Professional und Contribute (ein CMS). In der mit "Production Premium" (3'249 Franken) angeschriebenen Schachtel gibt es After Effects Professional, Premiere Pro, Photoshop, Flash Professional, Illustrator und Soundbooth.
Alles zusammen vermarktet Adobe als "Master Collection" für 4'549 Franken.
Die "Web Premium" und "Design Premium" Sammlungen soll es "voraussichtlich im 2. Quartal 2007" in deutscher Sprache geben, "Production Premium" wird im Sommer folgen. Alle Pakete laufen unter Windows XP und Vista sowie auf Macs mit Intel-Prozessoren.
Photoshop in zwei Versionen
Auch die einzelnen Software-Pakete wurden überarbeitet und haben nun das Kürzel "CS3" an den Namen angehängt. Die bekannte Bildbearbeitungssoftware Photoshop wird es in zwei Versionen geben. Die "Extended"-Version hat zusätzliche 3D-Funktionen und unterstützt Video-Workflows. Dies ist für die Entwicklung von Spielen wichtig.
Auch die Lay-Out-Software InDesign wurde überarbeitet. Verbessert wurden Tabellenfunktionen und es gibt XHTML-Export für die Umwandlung von Print-Produkten in Webseiten. Für professionelle Gestalter und Redaktionen gibt es das Redaktionssystem InCopy und InDesign CS3 Server.
Zudem hat Adobe heute ein Produkt namens "Adobe Device Central CS3" angekündigt, mit dem man Inhalte für mobile Geräte erstellen kann. "Device Central" wird in die Design-Werkzeuge integriert. Es scheint uns für einen separaten Artikel wichtig genug zu sein. (Christoph Hugenschmidt)

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