Adobe: Weniger Gewinn, Aktionäre trotzdem zufrieden

20. März 2013, 16:49
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Der US-Softwareproduzent Adobe hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013 einen Umsatz von rund 1,01 Milliarden US-Dollar erzielt.

Der US-Softwareproduzent Adobe hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013 einen Umsatz von rund 1,01 Milliarden US-Dollar erzielt. Damit übertraf das Unternehmen die Prognosen der Analysten, obwohl der Umsatz vor einem Jahr noch bei 1,05 Milliarden Dollar lag. Der Gewinn sank um 65 Prozent auf 64,1 Millionen Dollar.
Mit der neuen Vertriebs-Schiene der "Creative Cloud" scheint Adobe immer mehr punkten zu können. Der Umsatz dieses Premiumpakets verzeichnete einen Anstieg von 20 Prozent auf 215,4 Millionen Dollar gegenüber dem Vorjahr. Allein im ersten Quartal erhielt der US-Konzern rund 153'000 neue Nutzer für die Programme, die den Kunden in der Datenwolke zugänglich gemacht werden.
Einen wohl bittere Pille musste Adobe kürzlich schlucken. Der bisherige Technik-Chef Kevin Lynch wurde von Apple abgeworben. Dort soll er als Vice President of Technology unter Bob Mansfield arbeiten. Lynchs Position werde aber nicht ersetzt, heisst es seitens Adobe. (lvb)

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