Adobe will ins Enterprise-Business

3. Juli 2007, 12:50
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Weshalb Adobe einen Manager mit Oracle- und Microsoft-Hintergrund auf den Schweizer Chefsessel hievt.

Weshalb Adobe einen Manager mit Oracle- und Microsoft-Hintergrund auf den Schweizer Chefsessel hievt.
Mitglieder unserer Branchen-Seite inside-channels.ch wissen seit geraumer Zeit, dass Oracle-Mann René Probst (Foto) die Nachfolge von Alexandre Salzmann als Country Manager von Adobe Schweiz antreten wird.
Die Ernennung von Probst ist mehr als eine Personalie, denn sie zeigt sehr deutlich, in welchen Märkten sich Adobe vermehrt positionieren will. Probst war in der Vergangenheit unter anderem bei Microsoft für das Grosskundengeschäft verantwortlich und zuletzt bei Oracle für das Technologie-Business (DB, Appserver) zuständig. Damit kennt er jene Märkte und Player, die Adobe mit neuen Produkten wie Live Cycle Enterprise Suite" ansprechen will: Finanzindustrie, die Szene der Software-Hersteller und -Integratoren und grosse Organisationen.
Probst sagte heute morgen zu inside-it.ch: "Sicher machen wir heute unseren Umsatz noch mit unseren traditionellen Grafik-Produkten. Unsere Enterprise-Produkte wie 'Connect' sind noch zu wenig bekannt. Heute bieten uns Themen wie digitale Signaturen, papierlose, elektronische Prozesse für Versicherungen und ähnliche Firmen gute Möglichkeiten."
Probst ist sich durchaus bewusst, dass Adobe vermehrt mit lokalen Software-Herstellern wie Avaloq oder Finnova arbeiten muss, um seine Lösungen als Teil von komplexeren Anwendungen im Markt zu etablieren. "Die Schweiz ist kein Grosskundenmarkt. Die nötige Kundennähe und der Support bringt man nur zusammen mit den lokalen Softwareherstellern zustande," so Probst. (Christoph Hugenschmidt)

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