ÄCHZender Zugang zu den Apps

23. März 2012, 10:33
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Gute Apps sind nur solange gut, wie man sehend ist. Die Stiftung "Zugang für alle" hat die nominierten Apps der Swiss App Awards auf Barrierefreiheit getestet.

Gute Apps sind nur solange gut, wie man sehend ist. Die Stiftung "Zugang für alle" hat die nominierten Apps der Swiss App Awards auf Barrierefreiheit getestet.
Die Stiftung "Zugang für alle" hat den ÄCHZessibility Award 2012 vergeben. Dabei hat die Jury die bei den Swiss App Awards nominierten Apps auf ihre Barrierefreiheit untersucht - "gewonnen" haben die, die das grösste Ächzen bei den blinden und sehbehinderten Testenden ausgelöst haben.
Die am enttäuschendst umgesetzte App kommt von Koubachi. Sie soll helfen, sich um Pflanzen zu kümmern. Blinde Nutzer können es aber höchstens als Pflanzen-Lexikon nutzen - weder das Definieren noch das Verwalten einer Pflanze sei mit dem Screenreader möglich. Die für blinde Nutzer am unbrauchbarste App kommt von der Grossbank UBS. Um Zugang zu dem Online-Konto zuerhalten, braucht man einen Code, der auf dem Display eines mitgelieferten Geräts erscheint. Für blinde Nutzer ist das eine unüberwindbare Hürde.
Für Überraschung hat die App der TCS gesorgt. Denn diese App habe eine gut zugängliche Karten-Ansicht, auf der die Informationen auch für blinde Nutzer aufrufbar sind - und das obwohl alle Autofahrer Sehende sind.
Die genaueren Testresultate sind hier zu finden. (lvb)

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