"Ältestenrat" will lieber Outlook statt Open Source-Mail

21. Juni 2007, 15:43
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Eine Technologie-Kommission des (ähem.

Eine Technologie-Kommission des (ähem...) Ältestenrats des deutsche Bundestags hat heute entscheiden, dass für die Verwaltung von Mails, Adressen und Terminen in den Büros der abgeordneten keine Open Source-Lösung sondern Exchange Server und Outlook von Microsoft beschafft werden soll, wie 'heise.de' berichtet. Eine ebenfalls geprüfte, serverseitig auf "Open-Xchange" beruhende Lösung würde den Ansprüchen der Parlamentarier nicht genügen. Geprüft worden sei unter anderem die Möglichkeit zur Verwaltung von vielen tausend E-Mail-Adressen.
Der von 'heise.de' befragte Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Uwe Küster, erklärte, dass die Entscheidung einen bedauerlichen "Roll-Back" bei den Bemühungen für mehr Offenheit und Wettbewerb in der IT-Infrastruktur des deutschen Parlaments darstelle. 2002 hatte die gleiche Kommission beschlossen, die Server des Bundestags auf Linux umzustellen.
Der Ältestenrat (den gibts und er heisst auch so) des deutschen Bundestags besteht übrigens nicht aus den Ältesten sondern einfach aus sehr erfahrenen Parlamentariern. Er soll den Bundestagspräsidenten bei seiner Arbeit unterstützen und für einen koordinierten und möglichst reibungslosen Arbeitsablauf im Bundestag sorgen. (hjm)

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