Alcatel-Lucent-CEO auf wackligem Stuhl

21. November 2011 um 15:44
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Der CEO des Telco-Ausrüsters Alcatel-Lucent, Ben Verwaayen, gerät unter Druck.

Der CEO des Telco-Ausrüsters Alcatel-Lucent, Ben Verwaayen, gerät unter Druck. Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, verlieren Investoren angesichts der Erfolglosigkeit Verwaayens langsam ihre Geduld. Der ehemalige BT-Manager hat es seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren nicht geschafft, Alcatel-Lucent auf Dauer profitabel zu machen.
Das Fass zum Überlaufen bringen vielleicht aber die jüngsten Zahlen: Anfang November hatte das Unternehmen bei der Präsentation der Quartalszahlen die Gewinnerwartungen für das laufende Jahr zurückgeschraubt. Daraufhin sank der Aktienkurs in die Tiefe und mittlerweile hat das Papier seit Juli zwei Drittel seines Wertes verloren. Alcatel-Lucent ist an der Börse noch 3,2 Milliarden Euro wert.
Ein möglicher interner Kandidat für die Nachfolge von Verwaayen ist laut dem 'Journal' Stephen Carter, aktuell Leiter der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika). Der Brite war zuvor Berater des früheren Premiers Gordon Brown. (mim)

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