Alcatel-Lucent darf Infrastruktur im Gotthard-Basis-Tunnel warten

6. Februar 2017, 15:14
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Mehr als 450 Switches von Alcatel-Lucent wurden installiert, um während des Baus des Gotthard-Basistunnels die Sprach- und Datenkommunikation sicherzustellen.
Diese Infrastruktur bleibt auch im fertigen Tunnel in Betrieb. Dies für die gesamte Logistiküberwachung von Steuersignalen, die Alarmüberwachung, die Leitstelle und Telefonie.
Dieses konvergente Netzwerk steuert und überwacht die Systeme im mit 57 Kilometer weltweit längsten Eisenbahntunnel – von der Belüftung über die Beleuchtung bis zum Notfall-Management – remote.
Nun hat Alcatel-Lucent Schweiz den Zuschlag für die Wartung der Anlagen im Tunnel erhalten und dies für 6'526'201 Franken. Davon sind fix 2'392'074 Franken für vier Jahre und der Rest ist optional für maximal sechs weitere Jahre zugeschlagen worden.
Die Vergabe erfolgte als Freihänder. Die Begründung der SBB dafür: "Für eine professionelle Wartung als Teil der Instandhaltung ist Third Level Support unerlässlich. Durch das exklusiv für den Gotthard-Basis-Tunnel entwickelte Netzkonzept ist einzig die Erbauerin und Zuschlagsempfängerin in der Lage, den in der nötigen Qualität und Verfügbarkeit sicherzustellen."
Schon die initiale Vergabe durch AlpTransit Gotthard war freihändig erfolgt. (mag)

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