"Alle froh": SAP verlängert Mainstream-Wartung

12. Oktober 2011, 14:17
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Mainstream-Wartung für SAP Business Suite 7 inklusive der Kernlösung ERP 6.0 bis Dezember 2020 garantiert. Schweizer Anwender "froh".

Mainstream-Wartung für SAP Business Suite 7 inklusive der Kernlösung ERP 6.0 bis Dezember 2020 garantiert. Schweizer Anwender "froh".
"Wir sind alle froh, dass SAP die Mainstream-Wartung für Business Suite 7 bis 2020 verlängert hat. Dies gibt den Firmen Planungssicherheit und Investitionsschutz", so Christian Zumbach in einem kurzen Telefongespräch zu inside-it.ch. Zumbach betreut das Ressort Schweiz im Vorstand der DSAG, der SAP-Usergroup im deutschsprachigen Raum, deren Jahresversammlung seit gestern in Leipzig über die Bühne geht.
SAP-Co-CEO Jim Hagemann Snabe, der gestern die Keynote beim wichtigsten Anwenderverein des deutschen ERP-Riesen gehalten hatte, hatte mit der Verlängerung des Standard-Supports für Business Suite 7 ein Geschenk im Gepäck. Denn die Laufzeit der Mainstream-Wartung ist für Anwender wichtig, da der Unterhalt einer Lösung nach abgelaufener Standard-Wartung teurer wird und sich der Druck zum Umstieg auf eine neue Version der Software erhöht. Standard-Wartung bis 2020 gibt es auch für die Middleware SAP NetWeaver, heisst es in einer Medienmitteilung von heute.
Mit der Verlängerung der Standard-Wartung bis weit in die Zukunft macht SAP ein altes Versprechen wahr. Denn schon beim Launch der Business Suite 7 im Mai 2009 versprach SAP, dass Kunden vom leidigen Zwang zum Software-Upgrade im Rhythmus des Anbieters befreit würden. Vielmehr sollten Kunden durch Enhancement Packages, die nun vier mal pro Jahr ausgeliefert werden, technische und funktionale Neuerungen nach Bedarf einführen können.
SAP-AGBs ein Thema, Support-Preise nicht
Die neue Leitung von SAP Schweiz scheint bei den Schweizer Mitgliedern der DSAG gut anzukommen. So sei das Management in der Frage der neuen AGBs von SAP auf einzelne Kunden zugegangen. "Da ist etwas gegangen", so Zumbach. "Die DSAG arbeitet mit dem neuen Management gut zusammen."
Kein Thema innerhalb der Schweizer Sektion der DSAG sei hingegen die Forderung, die in Schweizer Franken anfallenden Wartungspreise an die neuen Währungskurse anzupassen, sagt Zumbach. Das Thema sei bei der Gründung des Schweizer CIO-Kreises der DSAG im September aufgekommen, sei aber "keine Forderung der DSAG", so Zumbach. Dies schon nur deshalb, weil die Verträge zwischen SAP und den Kunden individuell gestaltet sind. (Christoph Hugenschmidt)

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