Alles Cloud an der Citrix-Hausmesse

27. Mai 2016, 14:49
  • rechenzentrum
  • citrix
  • microsoft
image

An der gestern zu Ende gegangenen Hausmesse in Las Vegas hat Citrix sich stark auf die Cloud fokussiert und --https://www.

An der gestern zu Ende gegangenen Hausmesse in Las Vegas hat Citrix sich stark auf die Cloud fokussiert und gleichzeitig seine enge Partnerschaft mit Microsoft betont. Microsoft Azure sei die bevorzugte Cloud und strategisch wichtig für die künftige Roadmap, hielt Cisco fest. Zudem werde man gemeinsam mit Microsoft neue Möglichkeiten der Integrationen zwischen Citrix XenMobile, NetScaler und der Microsoft Enterprise Mobility Suite (EMS) schaffen.
Im Zentrum entsprechender "Cloud-first-Innovationen" wird laut Citrix das WaaS-Konzept (Workspace as a Service) stehen. Damit sollen Unternehmen "die digitale Transformation beschleunigen" können, ist man bei Citrix überzeugt. Dabei soll der "Arbeitsplatz der Zukunft", um auch dieses Schlagwort von Citrix noch zu bemühen, im Kern mit einem Cloud-Paket adressiert werden, das den NetScaler, XenDesktop, XenApp, XenMobile und ShareFile umfasst. Optional sollen die Produkte auch einzeln und für den Eigenbetrieb oder für hybride Umgebungen verfügbar bleiben.
Zur Umsetzung des Cloud-Ansatzes sind diverse Neuerungen vorgestellt worden. Bei der NetScaler-Familie sind laut Citrix drei Erweiterungen neu. NetScaler-Management and Analytics System (NMAS), NetScaler CPX und NetScaler SD-WAN-Enterprise Edition. NMAS sei eine Plattform zur Orchestrierung, Automatisierung, Visualisierung und Analyse von traditionellen und hybriden Infrastrukturen. Zudem könne man damit auch App-Architekturen verwalten. Der NetScaler CPX wurde als Application Delivery Controller (ADC) im Container-Format vorgestellt, der auch auf Linux läuft. Und schliesslich will Citrix mit der NetScaler SD-WAN-Enterprise Edition das Bereitstellen von WAN-Zugriffstechnologien drastisch vereinfacht haben. Neben der WAN-Virtualisierung gibt es dafür nun ein Tool namens Single-Pane-of-Glass-Management.
Mehr Komfort wird dann auch mit der neusten Version 7.9 von XenApp und XenDesktop versprochen. Unter anderem seien die Authentifizierung, die Grafikleistung für Windows-10-Desktops und die Druck-Funktionen optimiert worden. Aber es soll nicht nur weniger Passworte und einen vereinfachten Admin-Prozess für die Zugangsverwaltung geben, auch die Kosten zur Bereitstellung von virtuellen Apps und Desktops sollen sich reduzieren, verspricht Citrix. Zudem gäbe es jetzt ein Monitoring und Tools zur Verwaltung, die den fortlaufenden Betrieb und die Konfiguration vereinfachen würden. Und einmal mehr wird unterstrichen, dass XenApp und XenDesktop auf einer Architektur basieren, die in jeder Cloud, jeder Infrastruktur und jedem Hypervisor genutzt werden kann.
Schliesslich wurde auch bei den Neuerungen von ShareFile betont, dass es die einzige Enterprise-Sync-and-Share-Lösung sei, die in jeder Cloud sowie in On-Premise- und hybriden IT-Infrastrukturen genutzt werden kann. Einen neuen Level des Datenschutzes habe man hier dank einem Information Rights Management, meint Citrix. Diese Funktion schütze Dateien auch dann, wenn sie die ShareFile-Umgebung verlassen und auf ungeschützten Geräte oder USB-Festplatten, in E-Mail-Anhänge und andere File-Sharing-Lösungen verschoben werden. Bestünden Zugriffseinschränkungen sei auch dann der Zugang - selbst nach dem Herunterladen von Dateien - nur mit der ShareFile-Authentifizierung möglich, heisst es bei Citix. (vri)

Loading

Mehr zum Thema

image

Cyberangriff auf Infopro trifft auch Gemeinde Messen

Die Solothurner Gemeinde musste ihre Services nach einem Angriff herunterfahren. Derzeit kommuniziert sie über eine provisorische GMX-E-Mail-Adresse.

publiziert am 25.11.2022
image

Nächste Untersuchung zum Microsoft-Activision-Deal

Nach der EU und Grossbritannien schaut sich wohl auch die ameri­ka­nische Federal Trade Commission die Milliardenübernahme des Spielestudios genauer an.

publiziert am 24.11.2022
image

Frankreich verbietet kostenlose M365- und Google-Services an Schulen

Der Bildungsminister des Landes hat den Einsatz der Tools unter­sagt, weil die Ver­wen­dung seiner Ansicht nach gegen europäische Daten­schutz­richtlinien verstösst.

publiziert am 23.11.2022
image

Der Schweizer Cloud-Markt floriert

Bis 2026 soll die Public Cloud in der Schweiz um 22% wachsen, zeigt eine IDC-Studie im Auftrag von Microsoft. Die IT-Gesamtausgaben belaufen sich bis dahin auf 38 Milliarden Franken jährlich.

publiziert am 22.11.2022