Allianz will Itanium-Chip fördern

26. September 2005, 14:41
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Server- und Software-Hersteller wollen mehr Itanium-fähige Programme.

Server- und Software-Hersteller wollen mehr Itanium-fähige Programme.
Diese Woche wird die "Itanium Solutions Alliance" offiziell ins Leben gerufen. Dies berichtet der Onlinedienst 'CRN'. Die Allianz wurde von Intel und Hewlett-Packard gegründet. Intel ist der Hersteller des 64-Bit-Prozessors und HP ist marktführend beim Absatz von Itanium-Servern. HP war an der Entwicklung des Prozessors bis Dezember 2004 beteiligt.
Mittlerweile haben sich der Allianz sieben Server-Hersteller angeschlossen: Bull, Fujitsu, Fujitsu Siemens, Hitachi, NEC, SGI und Unisys. Drei gewichtige Hersteller – IBM, Sun, Dell – schlossen sich nicht an. Die ersten zwei arbeiten an ihren proprietären RISC-Prozessoren und Dell hat erst vor 10 Tagen die Produktion von Itanium-Servern gestoppt, weil die Nachfrage unter den Erwartungen lag. Namhafte Software-Hersteller haben sich auch der Allianz angeschlossen. So zum Beispiel Microsoft, Novell, Oracle, Red Hat, SAP und SAS.
Ziel der Gruppe ist, die Voraussetzungen zu schaffen, damit mehr Programme entwickelt werden, die auf Itanium-basierende Systeme laufen. Bisher soll es deren 5000 geben. Um die 75 Server-Hersteller setzen auf den Itanium-Chip. Diese Zahlen sind im Vergleich zu 2004 um das Doppelte angestiegen. Die Allianz möchte nun diesen Aufwärtstrend noch weiter beschleunigen. Es sollen zum Beispiel Portierungs-Events für Programmierer veranstaltet werden, um den High-End-Chip zu fördern. (mim)

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