Alltron verkauft nun auch Drohnentracker

26. März 2018, 15:40
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Des einen Freud' ist des anderen Leid.

Des einen Freud' ist des anderen Leid. Das gilt auch für den aktuellen Boom in der Drohnenindustrie, meint man jedenfalls bei Alltron. Da immer häufiger handelsübliche Multikopter für Straftaten missbraucht werden, verkauft der Aargauer Grosshändler jetzt auch Werkzeuge für die Drohnenabwehr.
Die entsprechende Soft- und Hardware ist einiges teurer als eine Drohne und stammt vom deutschen Hersteller Dedrone. Dessen Abwehrsystem hat sich hierzulande beispielsweise schon zweimal bei der Kantonspolizei Graubünden im Einsatz für den Schutz des Swiss Economic Forum bewährt, heisst es in einer Mitteilung.
Für die kleinste Version des Drohnendetektors sind rund 13'800 Franken fällig. Dazu kommt die passende Software, dessen Jahreslizenz noch einmal mit rund 6'270 Franken zu Buche schlägt. Wer die Luxusvariante einsetzen will, landet dann bereits bei rund 63'000 Franken für eine Komplettversion.
Das System mit Sensorik und Software verspricht jeden Multikopter unabhängig von der Ausführung erkennen zu können. Es schlägt gemäss Hersteller Alarm, wenn ein Fluggerät in ein Gebiet eindringt, wo Drohnenflug unerlaubt oder nicht erwünscht ist. Optional solle sich das System mit zusätzlichen Sensoren, Sirenen, Kameras oder Abwehrmechanismen verbinden und ausbauen lassen.
Dass hier nicht von überflüssigen Devices die Rede ist, lässt sich daran ablesen, dass inzwischen neben AKW-Betreibern schon mehrere Strafanstalten in der Schweiz über eine eigene Drohnenabwehr verfügen. Die stammt allerdings vom Miltärlieferanten Rheinmetall Air Defence und kostet um die 200'000 Franken. (vri)

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