Alpiq-Outsourcing günstiger als gedacht

19. November 2015, 13:04
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Vor genau einem Jahr hat sich der Schweizer Energiekonzern Alpiq dazu entschlossen, den Betrieb seiner Rechenzentren --http://www.

Vor genau einem Jahr hat sich der Schweizer Energiekonzern Alpiq dazu entschlossen, den Betrieb seiner Rechenzentren an Fujitsu auszulagern. Der IT-Dienstleister sollte die vier bisher von Alpiq selbst betriebenen Datenzentren in der Schweiz übernehmen und die Services in zwei Fujitsu-Rechenzentren in Deutschland migrieren.
Heute meldet Fujitsu, dass die Transitions- und Transformationsphase, also die Übernahme des Betriebs, erfolgreich abgeschlossen worden sei. Und dass Alpiq dabei sogar billiger fahre, als gedacht. Das Projektbudget für die Transitionsphase sei um mehr als fünf Prozent unterschritten worden. Und auch die Betriebskosten seien rund fünf Prozent tiefer als man in der Planung erwartet habe.
Der Schlüssel zu diesem Erfolg war laut den beiden Parteien eine ausführliche Vorbereitung und eine klare Festlegung der gegenseitigen Erwartungen, Pflichten und Prozesse. "Die Projektleitung hat vier Monate investiert, um Erwartungshaltungen zu erfragen und Richtlinien sowie Prozesse für die Arbeit zu definieren und zu diskutieren. Dadurch und unter Einbeziehung international gängiger Richtlinien wurde eine gelebte IT-Governance geschaffen, es entstand eine gemeinsame Kultur", sagt dazu Thomas Habel, Leiter IT bei Alpiq. Und Wilhelm Petersmann, Managing Director Fujitsu Schweiz fügt an: "Über 20 Prozent des Vertrages behandeln das Thema Governance für das Projekt und vor allem für den Betrieb; also die Frage, welche gemeinsamen Regeln angewendet und gelebt werden sollen.“
Die Transitionsphase dauerte insgesamt weniger als ein Jahr. Laut Fujitsu waren bis zu 160 Mitarbeitende im Einsatz, das Kernteam bestand aus 21 Personen. (hjm)

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