Also geht mit Plattform für Streaming und SaaS neue Wege

4. April 2019, 11:28
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Der Distributor will Technologieanbieter werden. Konzern-Chef Gustavo Möller-Hergt erläutert Details.

Der Distributor will Technologieanbieter werden. Konzern-Chef Gustavo Möller-Hergt erläutert Details.
Also bietet neuerdings eine Virtualisierungs-Plattform, die der Disti zusammen mit dem Streaming-Spezialisten Ludium Lab entwickelt hat. Sie soll das Streaming von Videos, Musik, Games aber auch die Virtualisierung von B2B-Anwendungen wie etwa Software für 3D-Printing oder CAD ermöglichen. Die Kunden von Also könnten damit ihre Angebote auf ähnlicher Basis wie weltweit führende Technologie-Unternehmen unter die Leute bringen, wie Also in einer Mitteilung verspricht.
Der Emmener Distributor adressiert damit primär Service-Provider und Telcos sowie Etail- und Retail-Kunden, die ihre Inhalte auf Grundlage eines Abos anbieten wollen. Aber auch die Kunden auf der Provider-Seite wie etwa Software-Anbieter und Gaming-Publisher sollen bedient werden, wie CEO Gustavo Möller-Hergt auf Anfrage von inside-channels.ch präzisiert.
Als Beispiel nennt der Also-Chef die Bündelung von Produkten und Subscription-Services. So könnten Laptops kombiniert werden mit einem Abonnement für die Nutzung von ausgewählten Online-Spielen oder ein Mini Computer wie ein Rasberry PI mit einer spezifischen Software, wie Möller-Hergt erläutert.
"Mit dieser Lösung können unsere Partner ihren Kunden Cloud-basiertes Streaming unterschiedlichster Inhalte als Subscription anbieten. Wir haben damit die technologischen Weichen gestellt, um gemeinsam mit unseren Partnern möglichst frühzeitig von diesem am schnellsten wachsenden Bereich der Entertainment-Industrie profitieren zu können", lässt sich Möller-Hergt in der Mitteilung zitieren.
Vertrieben werden die Angebote auf der Plattform zusammen mit den Channel-Partnern. Der Disti wird dabei als technischer Enabler agieren, der die Technologie und den Content bereitstellt. Auf die Frage, auf welcher Infrastruktur die Services laufen sollen, erklärt Möller-Hergt: "Wir nutzen die Ressourcen unserer Partner, um die Plattform zu betreiben." (ts)

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