Also und Actebis beginnen schwierige Verschmelzung

11. Februar 2011, 15:13
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Nachdem die Also-Aktionäre diesen Dienstag der Fusion mit der Actebis-Gruppe zugestimmt haben, beginnt der neue paneuropäische Distributionskonzern Also-Actebis nun mit der Integration.

Nachdem die Also-Aktionäre diesen Dienstag der Fusion mit der Actebis-Gruppe zugestimmt haben, beginnt der neue paneuropäische Distributionskonzern Also-Actebis nun mit der Integration. Schwierig ist die Übung vorläufig vor allem in Deutschland, wo Also und Actebis beide stark sind - allerdings sind die beiden ehemaligen Konkurrenten auf jeweils andere Märkte fokussiert. Also ist stark im Retail-Geschäft, Actebis ist eher auf KMU-Reseller und im VAD-Geschäft.
Wie so oft bei Fusionen heisst es erstmals, für Kunden ändere sich "nichts". Zumindest vorläufig will der Konzern alle Standort in Deutschland behalten. In den nächsten Wochen sollen die Konditionen für Also-Actebis-Kunden in Deutschland vereinheitlicht werden. Ehrgeizig ist das Ziel, bereits in der zweiten Jahreshälfte eine gemeinsame ERP-Plattform (SAP) eingeführt zu haben.
Nachdem bereits der ehemalige Deutschland-Chef von Actebis, Uwe Neumeier, den Hut genommen hat (Also-Mann Michael Dressen wurde ihm vorgezogen), verlassen nun zwei weitere Manager den fusionierten Disti. Also-Vertriebs- und Marketing-Chef Roland Franze und Actebis-VAD-Chef Dieter Hahn scheiden aus dem "neuen" Disti aus, wie die Kollegen von 'ChannelPartner' heute berichten.
Am Montag wird der neue, paneuropäische Megaplayer im Disti-Konzert zum ersten Mal eine Bilanzmedienkonferenz in Zürich abhalten. (hc)

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