AMD bleibt profitabel

22. Januar 2014, 09:39
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Advanced Micro Devices (AMD) hat zum zweiten Mal hintereinander schwarze Zahlen geschrieben - für den angeschlagenen Chiphersteller ein Erfolg.

Advanced Micro Devices (AMD) hat zum zweiten Mal hintereinander schwarze Zahlen geschrieben - für den angeschlagenen Chiphersteller ein Erfolg. Grund dafür sind wie schon im Vorquartal die neuen Spielkonsolen von Microsoft und Sony. Im traditionellen Geschäft mit PC-Prozessoren bleibt AMD aber nach wie vor unter Druck.
Im vierten Quartal wuchs der Umsatz um 38 Prozent auf 1,59 Milliarden Dollar. Der Gewinn betrug 89 Millionen Dollar nach einem Verlust von 473 Millionen im Vorjahr. Im ganzen 2013 generierte AMD 5,3 Milliarden Dollar Umsatz und verlor 83 Millionen Dollar.
Der Intel-Rivale geht davon aus, dass der Umsatz im laufenden Jahr steigen und unter dem Strich auch ein Gewinn resultieren wird. Vom Spielkonsolen-Boom dürfte AMD nicht länger profitieren, denn so stark wie im Weihnachtsquartal dürften die Verkäufe nicht mehr anziehen. AMD arbeitet aber schon länger daran, das Portfolio zu diversifizieren, etwa mit Halbleitern für Tablets, Microserver oder den Embedded-Bereich. (mim)

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