AMD leidet unter Engpässen und Nachfrageeinbruch

25. Januar 2012, 10:06
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Advanced Micro Devices Inc.

Advanced Micro Devices Inc., kurz AMD, bleibt mit den eigenen Prognosen fürs erste Quartal 2012 hinter denen der Analysten zurück. Das kalifornische Unternehmen begründet das einmal mit der anhaltend schleppenden Nachfrage nach PC-Produkten und mit Versorgungsengpässen. Schwierigkeiten hat AMD diesbezüglich entgegen früheren Aussagen nicht nur wegen der Festplattenknappheit in Folge der Thai-Fluten, sondern auch wegen Produktionsausfällen beim Chiplieferanten Globalfoundries, berichtet die Nachrichtenagentur 'Bloomberg'.
Für die ersten drei Monate des neuen Jahres rechnet der Intel-Herausforderer jetzt mit einem Umsatzrückgang von 11 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar, während die von 'Bloomberg' befragten Analysten im Schnitt von 1,6 Milliarden Dollar ausgehen.
Im vierten Quartal 2011 hat das Unternehmen einen Nettoverlust von 177 Millionen Dollar oder 24 Cent pro Aktie wegstecken müssen nach einem Gewinn von 375 Millionen Dollar oder 50 Cent je Aktie ein Jahr zuvor.
Der Gesamtumsatz stieg dagegen um 2,5 Prozent auf 1,69 Milliarden Dollar, der Umsatz mit Computerchips um 7,4 Prozent auf 1,31 Milliarden Dollar sogar recht ordentlich angesichts der schwierigen Marktlage. Das Grafikchip-Business ist dagegen um 9,9 Prozent eingebrochen, was AMD-CEO Rory Read mit der bereits abebbenden Festplattenknappheit begründete. (kh)

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