AMD: Rote Zahlen durch Speicherchips

14. April 2005, 08:33
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Der Chiphersteller AMD konnte im ersten Quartal 2005 mit seinen PC- und Server-Prozessoren ein grosses Wachstum erzielen, wurde aber durch den Misserfolg im zweiten Geschäftsbereich, den Speicherchips, insgesamt in die Verlustzone gerissen.

Der Chiphersteller AMD konnte im ersten Quartal 2005 mit seinen PC- und Server-Prozessoren ein grosses Wachstum erzielen, wurde aber durch den Misserfolg im zweiten Geschäftsbereich, den Speicherchips, insgesamt in die Verlustzone gerissen.
Im Prozessorbereich erzielte AMD 750 Millionen Dollar Umsatz, 31 Prozent mehr als im Vergleichsquartal vor einem Jahr. Der Betriebsgewinn des Bereichs betrug 92 Millionen Dollar.
Der Speicherbereich, der hauptsächlich Memory-Chips für Flash-Speicher herstellt, machte dies allerdings mit einem Verlust von 110 Millionen Dollar mehr als wett. Der Umsatz mit Memory-Chips sank um 29 Prozent auf 447 Millionen Dollar.
Insgesamt resultierte so für AMD ein Gesamtumsatz im ersten Quartal von 1,23 Milliarden Dollar und ein Nettoverlust von 17 Millionen Dollar. (hjm)

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