AMD verspricht bessere Betreuung für kleinere Partner

5. Oktober 2009, 12:07
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AMD legt seine drei eigenen Partnerprogramme (Solution Provider, Channel Provider und AMD Alliance) sowie insbesondere das Partnerprogramm des zugekauften Grafikkartenherstellers ATI zusammen, wie letzte Woche bekannt gegeben wurde.

AMD legt seine drei eigenen Partnerprogramme (Solution Provider, Channel Provider und AMD Alliance) sowie insbesondere das Partnerprogramm des zugekauften Grafikkartenherstellers ATI zusammen, wie letzte Woche bekannt gegeben wurde.
Das neue "Fusion"-Partnerprogramm von AMD wird drei Partnerstufen unterscheiden: "Select", "Premier" und "Elite". Unter anderem soll das neue Channelprogramm Strukturen und Abläufe vereinfachen, AMD- und ATI-Partner gleichstellen und den Verkauf von Systemen, die mehrere verschiedene AMD-Komponenten beinhalten, fördern.
Hauptsächlich allerdings, versprach AMDs weltweiter Channelchef David Kenyon bei der Ankündigung letzte Woche, wolle AMD mit "Fusion" die Betreuung der grossen Masse der kleineren Partner verbessern. Bisher, so Kenyon, habe AMD im Verhältnis klar zu viel in die Grossen "Tier 1"-Partner sowie die Distributoren investiert. In der Realität aber, so würden die eigenen Zahlen zeigen, laufen 80 Prozent der AMD-Umsätze über kleinere Assemblierer, Retailer und Fachhändler.
Dieses Ungleichgewicht bei den Channelinvestitionen wird sich nun gemäss Kenyon ändern. Mittel zum Zweck sollen unter anderem erhöhte Marketingfonds sein – wie stark diese erhöht werden und für welche Bereiche, wurde allerdings noch nicht bekannt gegeben. Dazu kommen unter anderem ein verbessertes und neubelebtes Demoprogramm für Produktvorevaluationen sowie ein neugestaltetes Partnerportal, das im nächsten Frühjahr online gehen soll. (hjm)

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