AMDs Quad-Cores verspätet aber aber dafür schnell

29. Januar 2007, 09:57
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Während AMD Intel vor rund zwei Jahren beim Übergang zu den ersten Dual-Core-CPUs zeitlich leicht abhängen konnte und damit auch eindeutig Marktanteile gewann hatte Intel bei der Einführung der ersten "Quad-Core"-Modelle die Nase vorne.

Während AMD Intel vor rund zwei Jahren beim Übergang zu den ersten Dual-Core-CPUs zeitlich leicht abhängen konnte und damit auch eindeutig Marktanteile gewann hatte Intel bei der Einführung der ersten "Quad-Core"-Modelle die Nase vorne. Zwar nur durch eine Art "Trick" nachdoppelte, unterstreicht dies noch.
Noch rund ein halbes Jahr wird AMD mit diesem Rückstand leben müssen. Dann allerdings sollen die unter dem Codenamen "Barcelona" entwickelten Vierkern-Prozessoren AMD zumindest im Serverbereich wieder nach vorne bringen. Wie AMD-Verteter in den letzten Tagen gegenüber verschiedenen Medien erklärten, sollen diese ersten "echten" Vierkern-CPUs die Leistung der bisherigen 2x2-Lösungen deutlich übertreffen. Das scheint plausibel: Bei einer echten Vierkern-CPU befinden sich alle vier Kerne auf dem gleichen Silizium-Plättchen, was interne Verbindungen deutlich schneller machen sollte. Bei gewissen Anwendungen rechnet AMD mit einem Leistungsvorteil von rund 40 Prozent – zumindest bis auch Intel mit echten Vierkernern nachzieht.
Allerdings gilt der Leistungsvorteil nur bei Anwendungen, welche die Vierkern-Architektur auch voll ausnützen könnten – schon bei den Zweikernern trifft das bei vielen Applikationen immer noch nicht zu. (hjm)

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