Anhaltendes Tauziehen zwischen Oracle und Google

9. September 2011, 07:47
  • international
  • oracle
  • google
  • gerichtsurteil
image

Kurz nachdem die beiden Konzerne Oracle und Google im Patentstreit die Manager benannt haben, welche an einem runden Tisch zusammen mit dem Gericht eine Einigung finden sollen, meldet sich Oracle wieder zu Wort.

Kurz nachdem die beiden Konzerne Oracle und Google im Patentstreit die Manager benannt haben, welche an einem runden Tisch zusammen mit dem Gericht eine Einigung finden sollen, meldet sich Oracle wieder zu Wort. In einer Eingabe an das Gericht moniert Oracle, dass Andy Rubin, der von Google als Vertreter vorgeschlagen wurde, auf einer zu tiefen Hierarchiestufe stehe und damit nicht befugt sei, diejenigen Entscheidungen zu treffen, die es für ein erfolgreiches Mediationsverfahren brauche. Ausserdem sei Rubin der Architekt von Googles Android-Strategie, die Anlass zu Oracles Klage gegeben habe. Rubin leitet die Mobile-Sparte von Google und ist damit Chef über das Mobile-Betriebssystem Android.
Während Oracle mit Safra Catz gleich eine Co-Präsidentin in den Ring schicken wollte, schlägt Google mit Rubin in der Tat einen Manager vor, dessen Kompetenzen um einiges kleiner sein dürften. Es liegt nun an Richter William Alsup, ob er Rubin als Vertreter von Google akeptiert oder nicht. (bt)

Loading

Mehr zum Thema

image

Google stellt seine KI-Pläne vor

Im Rahmen einer Keynote in Paris hat der Konzern gezeigt, welche Produkte er mit KI-Technologien ausstatten will.

publiziert am 8.2.2023
image

Der Security-Branche geht es gut

Während die Umsätze bei den grossen Tech-Konzernen einbrechen, haben die Security-Anbieter Tenable und Fortinet kräftig zugelegt.

publiziert am 8.2.2023
image

Nach Angriffswelle: Skript der CISA soll ESXi-Opfern helfen

Die US-Security-Behörde hat ein Skript veröffentlicht, um ESXi-Server wiederherzustellen.

publiziert am 8.2.2023
image

Polizei schiesst Kryptomessenger Exclu ab

Die App soll ein grosser Favorit von Kriminellen und Drogenschmugglern gewesen sein. Nun haben die Behörden die Dienste abgeschaltet, auch dank Hinweisen aus dem "Cyberbunker".

publiziert am 7.2.2023