Anti-Viren-Hersteller unterstützen Windows 7 weiterhin

29. Januar 2020, 16:12
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Praktisch alle bekannten Anbieter von AV-Software werden Windows 7 für mindestens zwei weitere Jahre unterstützen.

Windows 7 wird von Microsoft seit dem 14. Januar 2020 nicht mehr unterstützt. Mit Ausnahme von Grosskunden im Extended-Security-Updates-Programm (ESU) erhalten Windows-7-User somit keine Sicherheitsupdates mehr. Anwender müssen sich unter anderem auf ihre Anti-Viren-Software verlassen, um Malware abzuwehren.
Das deutsche IT-Sicherheitsinstitut AV-Test hat eine Liste zusammengestellt, welche AV-Hersteller Windows 7 noch unterstützen. Es zeigt sich: Praktisch alle bieten noch mindestens für zwei Jahre Support für das veraltete Betriebssystem an. Demnach haben unter anderem AVG, Avast, Avira, Bullguard, Eset, Kaspersky, McAfee, Symantec und Trend Micro noch kein Support-Ende für ihre AV-Produkte gemeldet und mehrheitlich eine Unterstützung von mindestens zwei Jahre verlauten lassen. Die gesamte Liste von AV-Test gibt es online
Auch die grossen Browser-Anbieter scheinen Windows 7 noch für eine gewisse Zeit zu unterstützen. Dem Bericht zufolge hat Google seinen Chrome-Nutzern Security-Updates bis mindestens Juli 2021 zugesichert. Microsoft Edge für Windows 7 soll ebenfalls noch Updates erhalten. Von Firefox gebe es keine offiziellen Informationen. Aber in Foren wird darauf verwiesen, dass Mozilla Firefox unter Windows XP noch mehrere Jahre nach dem End of Life des Betriebssystems unterstützt habe.
Allerdings gab es von Microsoft schon eine Ausnahme. Denn mit dem eigentlich letzten Update für Windows 7 führen die Redmonder ein Problem mit dem Desktop-Hintergrund ein. Dieses Problem wurde nun – trotz End of Life – mit einem Update für alle User behoben. Zunächst habe Microsoft verlauten lassen, den Fix nur den Unternehmen anzubieten, die für die Verlängerung des Windows-7-Supports bezahlen, so 'The Verge'

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