"Anwalts-Spam" spioniert E-Banking-Kunden aus

4. Juli 2007, 10:48
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Am Montag --http://www.

Am Montag berichteten wir über Spam-Mails, die aus der Luft gegriffenen Zahlungsforderungen im Namen der Site p2p-heute.com und teilweise auch dubiose Zip-Attachments enthielten, und die mit der Mail-Adresse eines nach eigenen Angaben unbeteiligten Berner Anwalts als Absender verschickt wurden.
Wie die Internet-Überwacher von der Schweizer Melde und Analysestelle Informationsschutz (Melani) heute mitteilte, enthalten die Anhänge ein Programm, das E-Banking-Kunden ausspioniert. Wenn jemand den Anhang geöffnet hat, übernimmt die Malware ohne weiteres Zutun des Opfers beim nächsten Login in das E-Banking-System die Kontrolle über die Applikation. Dadurch könnte der Angreifer ohne das Wissen des Kontoinhabers Transaktionen auslösen.
Gemäss Melani erkennen nicht alle Antiviren oder Antispyware-Programme den Schädling. Der Mailanhang sollte daher keinesfalls geöffnet werden. Wer man den Anhang geöffnet hat, sollte man keineswegs E-Banking betreiben, bevor man nicht sicher ist, dass man die Malware wieder vollständig entfernt hat. (hjm)

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